Pressemitteilung vom 23.08.2022

Das europäische Naturerbe in Bayern: „Wenn ich Naturschätze direkt vor der Haustür entdecken kann, ist das ganz meine Natur“

Einweihung der Informationstafel im Natura 2000-Gebiet „Tal der weißen Laaber mit Wissinger und Breitenbrunner Laaber und Kreuzberg bei Dietfurt“

Natura 2000-Gebiete in Bayern bewahren unser europäisches Naturerbe. Eine große Aufgabe, die den Schutzgebieten zukommt und doch erscheinen sie vielen Menschen unsichtbar. Das sollen neue Informationstafeln ändern. Wer künftig zwischen Neumarkt-Helena und Dietfurt in den Tälern der Weißen, Wissinger und Breitenbrunner Laaber unterwegs ist, findet ab sofort an fünf Standorten Hinweise auf das Natura 2000-Gebiet „Tal der weißen Laaber mit Wissinger und Breitenbrunner Laaber und Kreuzberg bei Dietfurt“ und das einzigartige europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 in Bayern.

Einer dieser Standorte ist die Kapelle in Ittelhofen direkt am Wanderweg der Petersberg-Schlaufe des Jurasteigs. Gemeinsam mit der unteren und höheren Naturschutzbehörde, der Forstverwaltung, dem Landschaftspflegeverband sowie der Gemeinde Seubersdorf wurde die Tafel am Montag eingeweiht. Das Talsystem rund im Ittelhofen hat eine hohe naturschutzfachliche Bedeutung auf Grund seiner vielfältigen und verzahnten Trocken- wie Feuchtlebensräumen. Neben naturnahen Gewässern finden sich hier u.a. artenreiche Wiesen, trockene und felsige Talhänge sowie extensiv beweidete Kalkmagerrasen. Dieser Verbund bietet zahlreichen bedrohten oder seltenen Arten eine Heimat.

Die Beschilderung der Natura2000 Gebiete ist Teil einer landesweiten Kommunikationskampagne. Unter dem Motto „Ganz meine Natur!“ wird in dem von der EU geförderten Projekt „LIFE living Natura 2000“ auf europaweit bedeutsame Schutzgebiete in Bayern verstärkt aufmerksam gemacht. Die Bayerische Akademie für Naturschutz (ANL) hat hierbei die Federführung übernommen. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.ganz-meine-natur.bayern.de zu finden.

Im Rahmen des Projektes wurde eine bayernweit einheitliche Gestaltung für die Informationstafeln entwickelt und die europäischen Schutzgebiete werden nun nach und nach mit den Schildern ausgestattet.

Bürgerinnen und Bürger können vor Ort erfahren, welche einzigartigen Naturschätze sich in ihrer Umgebung befinden und welchen Beitrag das Gebiet zum europäischen Naturerbe leistet. 

Foto: Katja Schumann

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