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Gold für Bad Neualbenreuth und Waldkirchen – die siegreichsten Dörfer der Oberpfalz

Bezirksentscheid im 28. Bundeswettbewerb 2023 – 2026 „Unser Dorf hat Zu-kunft“

Pressemitteilung vom 10.07.2024

Bezirksentscheid im 28. Bundeswettbewerb 2023 – 2026 „Unser Dorf hat Zukunft“

Die Ergebnisse stehen fest: Zehn Teilnehmer standen im Wettbewerb um eine zukunftsorientierte Dorfentwicklung. Die Oberpfälzer Orte Bad Neualbenreuth, Markt Bad Neualbenreuth im Landkreis Tirschenreuth und Waldkirchen, Gemeinde Seubersdorf im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz werden zu Spitzenreitern gekürt. Als erfolgversprechendste Dörfer werden die Goldmedaillengewinner Bad Neualbenreuth und Waldkirchen den Regierungsbezirk Oberpfalz beim Landesentscheid im Jahr 2025 vertreten.

Mit der Silbermedaille werden die Leistungen der Orte Albersrieth, Markt Waldthurn und Schirmitz, Gemeinde Schirmitz, beide aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab, der Orte Hiltenbach, Markt Stamsried und Walderbach, Gemeinde Walderbach, beide aus dem Landkreis Cham sowie des Ortes Neukirchen-Balbini, Stadt Neunburg vorm Wald im Landkreis Schwandorf prämiert. Darüber hinaus wird die Leistung von einem der Silbermedaillengewinner mit einem Sonderpreis gewürdigt. Hiltenbach erhält den Sonderpreis des Bezirksverbandes für Gartenbau und Landespflege Oberpfalz für „Hervorragende Grüngestaltung“.

Die Bronzemedaille geht an die Dörfer Forchheim, Stadt Freystadt im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, Guteneck, Gemeinde Guteneck im Landkreis Schwandorf und Weihermühle, Gemeinde Neusorg im Landkreis Tirschenreuth.

Unabhängig von der Platzierung zeichnet alle teilnehmenden Dörfer ein hohes Maß an Zusammenhalt, Verantwortung und Leistungsfähigkeit aus und den Willen, diese Kompetenzen zielgerechtet und zum Wohle der Lebensqualität in ihren Heimatdörfern einzusetzen.

Zur Ehrung aller Wettbewerbsteilnehmer findet im Herbst 2024 eine gemeinsame Abschlussfeier statt.

Der Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist die wohl bedeutendste Bürgerinitiative Bayerns. War er in den Nachkriegsjahren als „Schönheitswettbewerb“ noch geprägt von der Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes der Dörfer, verlagerten sich die Schwerpunkte später in Richtung Planung, Ökologie und Wirtschaft. Er trägt dazu bei, die soziale, kulturelle, gestalterische und wirtschaftliche Entwicklung in den Dörfern zu unterstützen.

Zusammenfassung des Wettbewerbsgedankens

  • Staat und Ehrenamt „Hand in Hand“
    Der Dorfwettbewerb ist ein staatlicher Wettbewerb, der von ehrenamtlich tätigen Menschen und bürgernaher staatlicher Beratung getragen wird.
  • Wettbewerb der Menschen
    Der Dorfwettbewerb ist die größte Bürgerinitiative im ländlichen Raum, an der sich seit 1961 mehr als 27.000 Dörfer in Bayern erfolgreich beteiligt haben.
  • Nicht Materielles, sondern Ideelles bewegt
    Der Dorfwettbewerb lebt nicht von staatlichen Zuschüssen, sondern von dem Motto: „Nicht von anderen fordern, sondern selbst anpacken.“

Die Ziele lauten:

  • Freiwilligkeit & Eigeninitiative
    Der Dorfwettbewerb schafft Anreize für die Bürger, den gemeinsamen Lebensraum in eigener Verantwortung aktiv zu gestalten. Er motiviert die Menschen, selbst Hand anzulegen und bietet Ihnen hierfür Hilfe zur Selbsthilfe.
  • „Wir-Gefühl“ & Positive Beispiele
    Der Dorfwettbewerb würdigt gemeinschaftliches Handeln und stellt das Erreichte als nachahmenswert heraus.
  • Eigene Stärken & Perspektiven
  • Der Dorfwettbewerb schärft das Bewusstsein für die Werte im eigenen Dorf und eröffnet Chancen für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Lebensqualität.

 

  • Theresa Linhard, Die Bewertungskommission mit Dorfvertretern in Waldkirchen