Eheschließung im Ausland

Nach erfolgter Heirat bitten wir Sie folgendes zu beachten.

1.1 Damit Ihrer ausländischen Heiratsurkunde volle Beweiskraft zukommt, bedarf sie in der Regel noch zusätzlich einer Überbeglaubigung (Legalisation) durch die jeweilige deutsche Auslandsvertretung im Eheschließungsstaat.

1.2 Bei einer Eheschließung in einem der nachfolgend genannten Staaten ist statt der Legalisation auf der Heiratsurkunde eine Apostille durch die jeweilige Behörde des Eheschließungsstaates erforderlich 

  • Albanien
  • Andorra
  • Antigua und Barbuda
  • Argentinien
  • Armenien
  • Australien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Barbados
  • Belarus
  • Belgien
  • Belize
  • Bolivien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Botsuana
  • Brasilien
  • Brunei Darussalam
  • Bulgarien
  • Chile
  • China, Volksrepublik nur für Hongkong und Macau
  • Cook-Inseln
  • Costa Rica
  • Dänemark ohne Grönland, Faröer Inseln
  • Dominica
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Estland
  • Fidschi
  • Finnland
  • Frankreich
  • Georgien
  • Grenada
  • Griechenland
  • Guatemala
  • Honduras
  • Irland
  • Israel
  • Italien
  • Japan
  • Kap Verde
  • Kasachstan
  • Kolumbien
  • Kroatien
  • Lesotho
  • Lettland
  • Liechtenstein
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malawi
  • Malta
  • Marshallinseln
  • Mauritius
  • Mazedonien
  • Mexico
  • Monaco
  • Montenegro
  • Namibia
  • Neuseeland: ohne Tokelau
  • Nicaragua
  • Niederlande (mit Aruba, Bonaire, Curacao, Safa, Sint Maarten, Sint Eustasius)
  • Niue
  • Norwegen
  • Oman
  • Österreich
  • Panama
  • Peru
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Russische Föderation
  • Samoa
  • San Marino
  • Sao Tomé und Principe
  • Schweden
  • Schweiz
  • Serbien
  • Seychellen
  • Slowakische Republik
  • Slowenien
  • Spanien
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Südafrika
  • Südkorea
  • Suriname
  • Swasiland
  • Tonga
  • Trinidad und Tobago
  • Tschechische Republik
  • Türkei
  • Ukraine (ohne Krim)
  • Ungarn
  • Uruguay
  • USA
  • Vanuatu
  • Venezuela
  • Vereinigtes Königreich (Großbritannien) 
    (mit: Anguilla, Bermuda, Britisches-Antarktis-Territorium, Cayman-Inseln, Falkland-Inseln, Gibraltar, Guernsey, Isle of Man, Jersey, Jungferninseln, Montserrat, St. Helena, Turks- und Caicos-Inseln)
  • Zypern

Stand: Juni 2018

 

1.3 Bei einer Eheschließung in einem der nachfolgend genannten Staaten ist die Beweiskraft Ihrer Heiratsurkunde ausschließlich von der inhaltlichen Überprüfung der deutschen Botschaft abhängig (derzeit erfolgt die Überprüfung aber nur, wenn eine deutsche Behörde ein Amtshilfeersuchen stellt. Für die Überprüfung müssen Sie allerdings einen Kostenvorschuss bei uns entrichten. 

  • Äquatorialguinea 1)
  • Afghanistan 1)
  • Aserbaidschan
  • Äthiopien
  • Bangladesch
  • Benin
  • Burundi
  • Cote d’Ivoire
  • Dominikanische Republik
  • Dschibuti
  • Eritrea 1)
  • Gabun
  • Gambia
  • Ghana
  • Guinea
  • Guinea-Bissau 1)
  • Haiti
  • Indien
  • Irak 1)
  • Kambodscha
  • Kamerun
  • Kenia
  • Kirgisistan
  • Demokratische Rep.Kongo
  • Republik Kongo
  • Laos
  • Liberia 1)
  • Madagaskar
  • Mali
  • Mongolei
  • Myanmar
  • Nepal
  • Niger
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Philippinen
  • Sierra Leone 1)
  • Somalia 1)
  • Sri Lanka
  • Sudan
  • Südsudan
  • Tadschikistan
  • Togo
  • Tschad
  • Turkmenistan
  • Uganda
  • Usbekistan
  • Zentralafrikanische Republik

Stand:  Mai 2018

 1) Urkundenprüfungen derzeit nicht möglich

2. Namensführung
Nicht immer beweist der in der ausländischen Heiratsurkunde eingetragene Name auch die tatsächliche Namensführung des deutschen Ehegatten. Immer dann, wenn am Eheschließungsort nicht auch der Geburtsname der Frau zum Ehenamen gewählt werden konnte, führt der deutsche Ehegatte, insbesondere die Ehefrau, nach deutschen Recht nicht den Namen des ausländischen Ehegatten.
Sofern ein gemeinsamer Familienname in der Ehe gewünscht wird, ist in diesen Fällen stets eine gemeinsame Erklärung der Ehegatten erforderlich. Wegen der weiteren Verfahrensweise geben wir oder Ihr Standesamt Ihnen gerne Auskunft.

3. Sofern Sie Deutscher sind, können Sie Ihre ausländische Heirat in Deutschland nachbeurkunden lassen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie beim Standesamt. 

Diese Info ist nicht abschließend. Im Einzelfall können sich aufgrund der persönlichen Verhältnisse trotz dieser Info durchaus noch Probleme ergeben.

Nähere Informationen teilt Ihnen das Auswärtige Amt mit

Merkblätter der jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen